Hof - Am Ende hat der Freistaat so lange gewartet, bis es zu spät war. Am 2. Dezember hatte die Frankenpost getitelt „Freistaat trödelt in Wohnheim-Frage“: Da hatte der Eigentümer der Brachfläche im Interview erklärt, dass er das mehrjährige Warten satt habe und gerade ein Schild „zu verkaufen“ aufs Gelände gestellt hat. Drei Wochen später waren die 13 000 Quadratmeter verkauft, mittlerweile sind auch Notartermin und Bezahlung über die Bühne gegangen. Erworben hat das Gelände ein Betreiber von Tankstellen und Autowaschanlagen aus Südbayern (der hier aber anderes vorhat). Und Stadt wie Freistaat stehen nun wieder ganz am Anfang bei der Frage, wo Wohnheime für 300 Studenten der Hochschule für den öffentlichen Dienst entstehen könnten. Ideen sind bislang zwei bekannt – eine davon wäre ein Desaster für Hof.