Die VGF Marktredwitz schlägt in der 3. Liga Ost weiter eine scharfe Klinge und präsentiert ihren Volleyball-Anhängern beste Samstagabend-Unterhaltung. So auch beim 3:1-Erfolg über den TSV Eibelstadt. Und wäre der einmal mehr überragende Spielmacher Viktor Bergmann anfangs des dritten Satzes nicht umgeknickt, dann wären die mit viel Erfahrung und Euphorie angereisten Unterfranken möglicherweise mit einer 3:0-Packung nach Hause gereist. Das sah auch Jan Liebscher zu: „Hätte sich Viktor nicht verletzt, wären die jetzt schon überm Fichtelgebirge“, meinte der heimische Spielertrainer süffisant bei seinen Dehnübungen, um sich fit zu machen für den Sonntag. Stark zu reden brauchte er seine Truppe wahrlich nicht - sie war es einfach! Zu stabil, defensiv bärenstark und mit riesigem Selbstvertrauen ausgestattet dominierten die Seinen die ersten beiden Sätze. Eine etwas andere Sichtweise legte da Gästecoach Tado Karlovic an den Tag: „Wenn wir unsere Hausaufgaben erledigen, sind wir natürlich in der Lage Marktredwitz auch nach 0:2-Satzrückstand zu schlagen. Wir müssen halt nur unser Ding konsequent durchspielen.“ Einzig, sie taten es halt nicht!
VGF Marktredwitz Erst der Wahnsinn, dann der Schock
Peter Perzl 31.10.2022 - 11:41 Uhr