Die Vorbereitungen auf das Weihnachtsfest begannen nach dem Krieg schon im Herbst, erzählt Heinz Kürschner aus Kulmbach: „ Es gab nicht viel und die Leute mussten findig sein. Wir waren drei Kinder und wurden in den Buchwald hinter der Plassenburg geschickt und haben Buchecker gesammelt. Die mussten geknackt und gemahlen werden, und meine Mutter hat daraus Plätzchen und Stollen gebacken. Auch Mehl, Butter und Eier waren nach dem Krieg rar und teuer. Um was zu kriegen , hat meine Mutter bei den Bauern gearbeitet. Die Eier wurden in Wasser gelegt, damit sie länger halten.