Volleyball VGF geht am Krückstock

red
Jan Liebscher muss mit seiner VGF an diesem Sonntag ersatzgeschwächt nach Friedberg. Foto: Peter Perzl

Die vorletzte Auswärtsreise der Saison 2022/23 führt den Volleyball-Drittligisten VGF Marktredwitz am Sonntag nach Südbayern.

 
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Die vorletzte Auswärtsreise der Saison 2022/23 führt den Volleyball-Drittligisten VGF Marktredwitz am Sonntag nach Südbayern. Anpfiff beim TSV Friedberg ist um 15 Uhr. Die Luft scheint schon raus bei den Marktredwitzern, die nach einer famosen Vorrunde und einem starken Start in den Playoffs personell ordentlich durchgeschüttelt werden. Nach den Langzeitverletzten Viktor Bergmann, Jonas Lindner und Joschi Liebscher fehlen in Friedberg zusätzlich noch Niklas Tiepner und Petr Zakovsky. Während Tiepner eine Praktikumsstelle in Wien erhalten hat, fehlt Zakovsky aus privaten Gründen. Es geht sogar so weit, dass Jan Liebscher auf einen Spieler der zweiten Herrenmannschaft zurückgreifen muss, um zumindest mit acht Mann die Reise nach Friedberg antreten zu können.

Das Resultat ist für Liebscher allerdings auch nur sekundär. Die Saison soll ordentlich und vor allem verletzungsfrei zu Ende gespielt werden. Der Fokus liegt ganz klar auf der kommenden Spielzeit, für die es die ein oder andere Position neu zu besetzen gibt, nachdem Jonas und Janek Lindner die VGF aus beruflichen Gründen verlassen (wir berichteten).

Platztausch möglich

Der TSV Friedberg rangiert auf dem vierten Platz und somit einen Rang vor der VGF. Der Abstand beträgt auch nur zwei Punkte, wodurch die Mannschaften bei einem Sieg der Gäste den Platz tauschen könnten. Allerdings müsste die VGF schon einen Sahnetag erwischen, zumal der TSV daheim sehr stark ist. Auch die schon erwähnte personelle Situation spricht eigentlich gegen einen erfolgreichen Auftritt der Marktredwitzer, wenngleich auch das Spiel gegen den TSV Grafing vergangene Woche trotz unterdurchschnittlicher Leistung lange offen gehalten werden konnte.

Ein besonderes Augenmerk müssen die Marktredwitzer sicher auf Niklas Uhl werfen. Der großgewachsene Diagonalspieler hat den Fichtelgebirglern schon im Hinspiel einiges Kopfzerbrechen bereitet und mit seiner Angriffswucht für etliche Punkte der Schwaben gesorgt. Dennoch fährt das Team um Trainer Jan Liebscher optimistisch nach Südbayern. Schließlich gab es in der Aufstiegsrunde trotz der personellen Probleme noch kein Spiel, bei dem die Mannschaft regelrecht untergegangen wäre. Spaß hat das Team sowieso. Und angeschlagene Gegner, sind ja meistens recht gefährlich.

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