Zurück zu sich selbst
So sitzt der Designer nun in der Pfalz zwischen Kunst, Geschäftsideen und Erinnerungen und gelegentlich unter einem Baum. Glööckler will sich den Luxus leisten, dort zu sein, wo er gerade sein möchte. "Ich habe erst mal beschlossen, den Sommer hier zu verbringen", sagt er.
Für Glööckler ist es mehr als eine alte Villa, die verkauft werden sollte. Es ist ein Gegenentwurf zur Stadt, ein Ort zum Arbeiten und gleichzeitig zum Verschnaufen. Einer, an dem er Kunst zeigen, Geschäfte anbahnen und Kollektionen entwickeln kann. Und Ideen - wie vor wenigen Jahren die Gestaltung eines Fensters der Jakobuskirche in Rümmingen (Kreis Lörrach).
Vielleicht ist das die überraschendste Seite des neuen Glööcklers: Hinter dem Glitzer, den großen Auftritten und dem unermüdlichen Geschäftssinn steht gerade ein Mann, der etwas Ruhe sucht. Während Berlin weiter rauscht, bellt irgendwo in Kirchheim ein Papillon. Ikarus ist angekommen. Harald Glööckler offenbar auch.