Seit Mai ist das Schützenhaus geöffnet und etabliert sich immer stärker als Kulturstätte oder Veranstaltungsort. Am Mittwoch fand hier zum Beispiel die Kämmerertagung des bayerischen Städtetags statt. Vier Jahre lang lief die umfangreiche Sanierung des denkmalgeschützten Hauses, mit dem die Münchberger viele Erinnerungen verbinden. Ohne Geld vom Freistaat wäre es nicht gegangen. Die Förderoffensive Nordostbayern ermöglichte die Sanierung, Münchberg schaffte es durch seine schnelle Bewerbung ins Programm und kommt bekanntlich in den Genuss eines 90-prozentigen Zuschusses der förderfähigen Kosten. Zunächst lag die Höchstfördersumme bei 6,2 Millionen Euro, nach Gesprächen zwischen Stadt und Regierung erreichte man eine Erhöhung auf gut sieben Millionen Euro. Alles, was darüber liegt, hat die Stadt zu tragen.
Von Corona bis Radon Schützenhaus Münchberg: Um eine Million teurer
Claudia Sebert 20.11.2024 - 18:00 Uhr