Vor Generalproben Gute und schlechte Nachrichten

Neuzugang Martin Hlozek Foto: imago images/Nordphoto

Der Saisonbeginn ist zum Greifen nah. Eine Woche vor dem Start der DEL2-Saison testen die Selber Wölfe noch zweimal gegen Halle. Trainer Sergej Waßmiller hat aber noch einige Sorgen.

Mit zwei Testspielen gegen den Nord-Oberligisten Saale Bulls Halle beenden die Selber Wölfe ihre vierwöchige Vorbereitungsphase auf die am nächsten Freitag mit dem Heimspiel gegen Crimmitschau beginnende Saison 2022/23 in der DEL2. An diesem Freitag (20 Uhr) treten die Waßmiller-Schützlinge in Halle an, am Sonntag (18.30 Uhr) gastiert der letztjährige Nord-Meister in der Netzsch-Arena. Vor dieser Generalprobe gab es unter der Woche zwei erfreuliche Nachrichten aus dem Wolfsbau: Am Mittwoch die Verpflichtung des 22-jährigen Martin Hlozek (wir berichteten), am Donnerstag die Nachricht, dass Lukas Vantuch seinen deutschen Pass erhalten hat und damit einer Vertragsverlängerung nichts mehr im Wege steht. Gleich für zwei Jahre hat sich der 35-Jährige an die Wölfe gebunden. „Ich möchte mit dem Team und dem Klub den nächsten Schritt vom Klassenerhalt zum festen Bestandteil in der DEL2 machen“, freut sich der sympathische Deutsch-Tscheche auf sein weiteres Engagement in Selb.

Trotz dieser beiden positiven Meldungen ist Wölfe-Trainer Sergej Waßmiller nicht frei von Sorgen. Noch immer stehen nämlich längst nicht alle Spieler zur Verfügung. Leon Fern, Kevin Lavallée und Nikita Naumann, dem eine Operation droht, werden wohl noch einige Zeit ausfallen, Steven Deeg ist angeschlagen. „Die Saison hat noch nicht einmal begonnen, schlägt das Verletzungspech schon zu“, klagt Waßmiller. Ein Lichtblick dagegen: Der neue Kanadier Mark McNeill hat die letzte schwere Trainingswoche gut überstanden und kehrt nach seiner Verletzungspause in den Kader zurück. „Jetzt werden wir die Belastung langsam runterfahren“, sagt Waßmiller, der gegen Halle vor allem auf die Laufbereitschaft seiner Schützlinge ein Auge werfen wird. Sehen möchte der neue Wölfe-Coach freilich auch, wie die Spieler das umsetzen, woran im Training zuletzt gearbeitet wurde. Dazu gehörten auch Über- und Unterzahl auf der nun kleinsten Eisfläche der DEL2. „Die ist schon gewöhnungsbedürftig, aber es wird immer besser“, sagt Waßmiller.

Ein bisschen Spaß hatten die Wölfe-Cracks neben hartem Training unter der Woche übrigens auch – und zwar bei einer Teambuilding-Maßnahme im Kletterpark mit anschließendem gemeinsamem Essen. „Das war für uns ganz schön“, sagt Mauriz Silbermann, einer der Youngster, aber doch auch schon eine Stütze in der Wölfe-Verteidigung. „Es ist auch wichtig, dass das Team gut zusammenfindet und sich jeder versteht. Ich denke, da sind wir auf einem sehr guten Weg.“

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