Der schlimmste Fall wäre ja jetzt irgendwie, wenn die Vertrauensfrage des Bundeskanzlers am 16. Dezember positiv ausgeht. „Das ist zwar vermutlich unwahrscheinlich, aber damit müssten wir jetzt erneut alles umwerfen.“ Udo Jahreiß und Marco Steindl, der Kreiswahlleiter und sein Stellvertreter, haben die Entwicklungen rund um die Ampel-Regierung noch genauer verfolgt als viele andere: Weil ihnen klar ist, dass wieder sehr viel Arbeit auf sie zukommt. „Einige Vorschläge für frühere Wahltermine im Januar waren so unrealistisch, das hat wirklich schon an Populismus gegrenzt“, sagt Udo Jahreiß. Doch auch der Wahltermin 23. Februar bedeutet – für die Verantwortlichen in den Kommunen genauso wie für die Wähler – vor allem eines: dass vieles etwas schneller gehen muss als sonst.