Frank Hick stellte seinen Vollerwerbsbetrieb in Unterhartmannsreuth im östlichen Landkreis Hof vor und erklärte die Artenschutzmaßnahmen, die er zusammen mit Berufskollegen aus Unterhartmannsreuth seit vielen Jahren erfolgreich ergriffen hat. So entwarfen die Landwirte ein Vernetzungskonzept entlang der Felder. Gemeinsam mit der Jägerschaft, Naturschutzverbänden und mit Unterstützung des Amtes für Landwirtschaft entstand so eine Kulturlandschaft, die sowohl den Zwecken der Landwirte als auch den Erfordernissen eines möglichst breiten Naturschutzes genügen kann. So sind verbindende Landschaftselemente wie Hecken und breite Blühstreifen in Unterhartmannsreuth allerorten zu finden. „Schade, dass die Hochspannungs-Gleichstromleitung unter der Erde verlegt wird. Überirdische hätten in regelmäßigen Abständen Trittsteine für die Natur unter den Masten entstehen und die Eingriffe in den Boden vermieden werden können“, bedauerte Frank Hick. Auch sei die unterirdische Lösung mit wesentlich höheren Kosten verbunden. „Die Blühflächen sollten möglichst lange, also mehrere Jahre, Zeit zum Entwickeln haben,“ erklärte Hick.