Eigentlich ist es nur ein einziger Satz auf eine Nachfrage hin gewesen, der aufzeigt, wie groß die Umwälzungen in Sachen Heizung werden könnten für viele Hofer: „Wasserstoff ist teuer, deshalb haben wir das nur für die Spitzenlast eingeplant oder für industrielle Anlagen – ansonsten haben wir eher nach Alternativen geschaut“, sagte Sven Dietterle vom Ingenieurbüro EGS. Nur vier Prozent des Hofer Heizbedarfs von 2040 würden laut Hofer Wärmeplan, den seine Kollegen erstellt haben, mit Wasserstoff gedeckt werden. Da aber im Moment 46 Prozent der Hofer Heizwärme durch Gas erzeugt wird, war die Frage aufgekommen, was denn dann mit dem Gas-Netz geschehe, das ja derzeit noch ausgebaut wird.