Wärschtlamo-Logo Handwerk drängt auf schnelle Lösung der Probleme

Das altbekannte Wärschtlamo-Logo. Es darf nicht verändert werden Foto: Stadt Hof

Die Handwerksbetriebe der Region wollten mit dem neuen Logo für das Jubiläum „150 Jahre Wärschtlamo“ werben. Da die Nutzungsrechte noch nicht geklärt sind, tritt man auf die Bremse – obwohl man eigentlich gerne sofort loslegen würde.

Hof - Die Kreishandwerkerschaft Hochfranken und ihre Betriebe wollen mit der Stadt Hof das Jubiläum „150 Jahre Wärschtlamo“ feiern. Dazu hat die Kreishandwerkerschaft die Betriebe dazu aufgerufen, das Wärschtlamologo zu verbreiten – und etwa auf Firmenautos, durch Aufkleber oder auch auf Rechnungen und anderen Formularen für die Zunft der Wärschtlamänner zu werben und so Besucher auf Hof aufmerksam zu machen. Nun tritt das Handwerk auf die Bremse – bis die Frage zur Verwendung des Logos geklärt ist. Und das, obwohl man lieber früher als später mit der Aktion loslegen würde. Kreishandwerksmeister Christian Herpich und der Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft, Thorsten Leucht, appellieren an die Oberbürgermeisterin, das Problem schnell zu lösen. Wie berichtet, hat die Stadt Hof noch keine Nutzungsrechte an dem modernisierten Wärschtlamo-Logo, das nach vielen Diskussionen als Favorit aus einer Umfrage unter den Hofern hervorgegangen ist. Das Problem ist, dass das neue Logo auf dem alten basiert – und das darf nur verwendet werden, wenn daran keine Änderungen vorgenommen werden.

Image der Stadt leidet

In einem Schreiben an Eva Döhla bitten Herpich und Leucht nun darum, eine schnelle Lösung zu finden. „Das Handwerk steht parat“, heißt es in dem Schreiben. „Wir und unsere Betriebe würden uns sehr freuen, wenn diese unsäglich langen Diskussionen über die Verwendung des Logos und über die Entscheidung welches Logo abgekürzt werden könnten, um endlich starten zu können.“ Das Image der Stadt Hof leide darunter. Dabei habe man durch die Verbreitung des Logos über die Betriebe mithelfen wollen, die Stadt in ein gutes Licht zu rücken. Wie die Kreishandwerkerschaft mitteilt, wollen Betriebe, die sich noch nicht an der Aktion beteiligen, sich nicht darauf einlassen, solange es keine Klarheit gibt. Und die Betriebe, die bereits ihr Mitwirken zugesichert haben, warten nun auf das Startsignal.

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