Waldsassen Auf den Spuren des Wassers

Ausgerüstet mit Keschern begaben sich die jungen Forscher der Klasse 3/4 der Kösseine-Schule Tröstau Nagel auf die Suche nach Wasserbewohnern. Foto: Georg Koch

Kinder der Kösseine-Schule Tröstau Nagel berichten von ihrem Ausflug zur Umweltstation der Abtei Waldsassen. Sie erfahren unter anderem, wie sich das Wasser auf unserem Planeten verteilt.

Waldsassen - Wir, die Klassen 1/2c und 3/4b der Kösseine-Schule Tröstau-Nagel, haben auf Einladung der Bayernwerk AG einen Ausflug zur Umweltstation in Waldsassen unternommen. "Was würde uns dort erwarten?", fragten wir uns zu Beginn. Voller Spannung freuten wir uns auf einen ereignisreichen Vormittag. Im Gartenschulhaus beschäftigten wir uns mit dem Thema Wasser.

Süß oder salzig?

Wir erfuhren, dass die Oberfläche unserer Erde zu 60 Prozent aus Wasser und zu 40 Prozent aus Land besteht. Das Salzwasser der Ozeane nimmt den meisten Raum unseres blauen Planeten ein. Grob vorstellen kann man sich das so: Wenn das gesamte Wasser der Erde in einen Eimer passen würde, dann wäre nur eine Tasse davon Süßwasser. Von dieser einen Tasse steht uns nur ein Teelöffel als Trinkwasser zur Verfügung. Das andere sogenannte virtuelle Wasser sieht man nicht. Es ist zum Beispiel in Blättern und Gras enthalten. Große Mengen sind auch an den beiden Polen in Form von Eis gebunden. Auch dieses Süßwasser steht für den Menschen nicht zur Verfügung. Also: Sparsam sein mit dem Trinkwasser! Dann durften wir unsere Finger kurz in zwei verschiedene Wassergläser tauchen und probieren wie es schmeckt - süß oder salzig?

Tierische Entdeckungen

Nach dem Gespräch gingen wir ins Freie und versuchten, Wassertiere aus dem Teich zu fischen. Es gelang uns, Wasserläufer, Mückenlarven und zwei Unterwasserskorpione mit dem Kescher einzufangen. Danach betrachteten wir die Tiere unter dem Mikroskop und schauten uns alle Details ganz genau an. Anschließend setzten wir die Tierchen wieder im Teich aus.

Mit einem lustigen Kröten-Verkehrsspiel beendeten wir unseren Besuch bei der Umweltstation. Wir waren uns alle einig, dass dies trotz der kühlen Temperaturen ein sehr spannender und lehrreicher Ausflug war. Josephine Voit und Dominik Schott

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