Einfache künstliche Intelligenz ist längst Alltag:
- Empfehlungssysteme schlagen beim Online-Kauf Produkte auf Basis des Kaufverhaltens vor.
- Autokorrektur, Diktierfunktion und Texterkennung auf dem Smartphone erleichtern die Eingabe.
- Sprachassistenten wie Alexa oder Siri führen Anweisungen aus.
Alles anders seit ChatGPT
Doch spätestens seit November 2022, als der Chatroboter ChatGPT für die breite Öffentlichkeit freigeschaltet wurde, ist KI zum Megathema geworden. Menschen holen sich Tipps für Weihnachtsgeschenke, planen Reiserouten, lassen KI Schriftstücke und Computerprogramme verfassen oder Videos und Fotos erstellen. KI könnte langfristig die Medizin revolutionieren und durch eine schnelle Auswertung unzähliger Daten bei Prävention, Diagnostik und Therapie helfen. Aber es gibt Befürchtungen, dass auch viele Jobs überflüssig werden, wenn KI übernimmt.
Wildberger sieht hier zunächst das Positive: "Wir haben einen Fachkräftemangel. Die Gesellschaft wird älter. Das wird zunehmen. Wir können Technologien nutzen, diese unglaublich große Herausforderung für den Arbeitsmarkt zu adressieren." Menschen würden gebraucht, wo Maschinen in der nächsten Zukunft nicht übernehmen könnten, sagte er und nannte das Handwerk oder den Pflegebereich.