Als Alfred Höfer mit seiner Schwester am Sonntag eine Wanderung durch die Steinachklamm machte, nahm es ihm ganz in der Nähe von Waffenhammerbuchstäblich den Atem: Direkt an der Steinach führt, nachdem man eine kleine Holzbrücke überquert hat, ein Weg den Berg hinauf. Harvester haben dort tiefe Reifenspuren hinterlassen. „Auf beiden dieser Spuren läuft vom Berg runter eine Flüssigkeit runter“, berichtet Höfer. Seine Überzeugung: Es sehe aus, als wären das Fäkalien, es rieche auch so. „Wir haben mit einem Stock mal drin rumgestochert. Es stinkt bestialisch. Und das ganze braune Zeug läuft in die Steinach.“ Alfred Höfer und seine Schwester hatten schnell einen Verdacht: War da etwa Gülle irgendwo ausgelaufen? Wenn das der Fall sein sollte, dann wäre das ein böser Fall von Umweltverschmutzung.