Wandmalereien in der Therme Entdecker-Wände in Weißenstadt

Stephan Gesell, Kai Hammerschmidt und Markus Bauernfeind präsentieren die neue Wandmalerei im Kinderbereich, die mit ihren vielen Details auch Erwachsene zum Entdecken einlädt. Foto: /Sascha Fuchs

Drei neue Wandmalereien gibt es seit Kurzem in der Siebenquell Therme. Mit ihren zahlreichen Details sollen sie Jung und Alt begeistern.

Weißenstadt - „Die Menschen in der Region sollen sich auch mal wohlfühlen können.“ Das sagt Kai Hammerschmidt, Geschäftsführer der Firma KaGo & Hammerschmidt. Seine Aussage könnte auch das Motto der gesamten „Siebenquell“-Therme in Weißenstadt sein. Kai Hammerschmidt erklärt damit aber, was es mit den drei neuen Wandmalereien auf sich hat.

Eine gute Nachricht im schweren Zeiten

„Es ist, gerade in diesen wirklich schwierigen Zeiten, mal eine positive Nachricht“, stellt Hammerschmidt fest. Die neuen Wandmalereien seien eine atmosphärische Bereicherung für die Therme. Seit über zehn Jahren steht die Firma KaGo & Hammerschmidt schon in engem Kontakt mit Markus Bauernfeind und Stephan Gesell, Geschäftsführer der „Siebenquell“-Therme: „Die beiden kamen mit dem Vorschlag auf uns zu. Sie sind schon lange wirklich treue Kunden, das Vertrauen ist da.“

Die Gemälde selbst – eines im Kinderbereich, eines bei den Liegen am Beckenrand und eines im Hotel-Restaurant – sind echte Hingucker: Den Kinderbereich beispielsweise ziert nun ein Meeres-Panorama mit vielen kleinen Gimmicks. Hier eine Maus mit Fernrohr, die sich an eine Flaschenpost klammert, dort ein Krake, der etwas vom Goldschatz abhaben will. Dass hier nicht nur die Kinder etwas entdecken können, davon ist Kai Hammerschmidt überzeugt: „In die Wandmalereien sind viele Gedanken geflossen. Den Spagat zu schaffen, dass auch Erwachsene gerne auf die Wand blicken, war nicht einfach.“

Viele Gedanken hinter den Gemälden

Auch die Malerei im Hotel-Restaurant „Genuss Allee“ ist nicht ohne Grund ein Birkenwald. Zum einen ließ sich der Geschäftsführer von den Trennwänden aus kleinen Birkenstämmen inspirieren, zum anderen boten sich die tragenden Säulen im Restaurant an, um daraus auch „Birkenstämme“ zu machen und sie so in das Kunstwerk einzubinden. „Der ganze Raum wirkt jetzt tiefer. Wir haben eine Allee eingebaut, die so wirkt, als könnte man hineinlaufen“, beschreibt Hammerschmidt die Wandmalerei. „Unser Künstler René Büttner hat wirklich hervorragende Arbeit geleistet“, sagt er.

Besonders bemerkenswert findet es Hammerschmidt, dass die Verantwortlichen der Therme trotz der schweren Lage etwas investieren und damit in die Zukunft blicken: „Die Corona-Pandemie hat selbstverständlich auch die Therme getroffen. Es dürfen ja aktuell immer noch nur die Hälfte der maximal möglichen Besucher hinein. Die neuen Malereien sind da auf jeden Fall ein Lichtblick.“

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