Hans-Werner Fischer, ehemaliger Direktor des MGF, kann von sich sagen, dass er in Kulmbach wohl einer der ersten gewesen ist von denen, die auf den angeblichen Hollywoodstar und Karate-Weltmeister Birol Tarkan Y. hereingefallen sind (unsere Zeitung berichtete). Fischer hätte sicher nichts dagegen, wenn er auf dieser „Hitliste“ nicht aufgetaucht wäre. Bittere Erfahrungen, verletztes Vertrauen, ein geplatzter Traum und eine Menge Geld, das erst mal in den Sand gesetzt ist: Das ist das Fazit, das der 75-Jährige aus der zerbrochenen Freundschaft mit einem Mann zieht, von dem sich inzwischen viele Kulmbacher geprellt fühlen und der nun aus der Stadt verschwunden ist. Scherbenhaufen habe der 50-Jährige hinterlassen, wird ihm vielfach vorgeworfen. Menschen, die ihm Geld anvertraut haben, das sie wohl nie mehr wiedersehen, offene Rechnungen, die beglichen werden müssen. So weit, sagt Fischer, hätte es nicht kommen müssen. Er habe, als er von der Charity-Veranstaltung des angeblichen Hollywoodstars gehört hatte, alle möglichen Menschen gewarnt. „Aber keiner hat auf mich gehört.“
Warnungen nicht gehört Das Opfer des Hollywood-Betrügers
Melitta Burger 18.05.2023 - 12:19 Uhr