Wechsel beim Fußball-Landesligisten FC Vorwärts Röslau Einer geht, zwei kommen

Julius Brunner (links), bislang Kapitän des ASV Wunsiedel, stürmt jetzt für den Landesligisten FC Vorwärts Röslau. Foto: /Hannes Bessermann

Stürmer-Tausch zwischen dem Fußball-Landesligisten FC Vorwärts Röslau und dem Kreisligisten ASV Wunsiedel. Der Landesligist bekommt auch noch einen weiteren Torhüter.

Röslau - Fußball-Landesligist FC Vorwärts Röslau stellt während des Lockdowns die Weichen für die restliche Rückrunde. Vom ASV Wunsiedel kommt dessen Kapitän Julius Brunner, 22. Im Gegenzug wechselt Andre Blaumann, 20, zum Kreisligisten. „Eigentlich sollte Julius Brunner erst zur neuen Saison kommen. Aber nachdem Andre Blaumann sich schon im November entschieden hat, etwas kürzer zu treten und sich dem ASV Wunsiedel anzuschließen, haben wir den Wechsel jetzt vorgezogen“, richtet Vorwärts-Vorsitzender Bernd Nürnberger Dankesworte an Wunsiedels Sportvorstand Michael Pfauntsch, dass der „Tausch“ völlig unkompliziert und fair über die Bühne gegangen ist. Beide Vereine hätten ihre Spieler natürlich gerne behalten, „aber wir wollten ihnen auch keine Steine in den Weg legen“, erklären Nürnberger und Pfauntsch unisono.

Röslaus Trainer Andreas Lang kennt den 22-jährigen Brunner noch aus seiner Zeit als Hofer Jugendtrainer. „Ich freue mich natürlich, dass er sich für uns entschieden hat. Er ist ein junger, sehr talentierter Spieler, den ich auch schon nach Mitterteich holen wollte. Daher freue ich mich sehr, dass es nun geklappt hat. Julius ist extrem ehrgeizig, sehr robust und ist extrem zweikampfstark. Er gibt immer 100 Prozent.“

Schade findet es Lang, dass Andre Blaumann nicht geduldig genug gewesen sei. „Klar hatte Andre zuletzt meist nur Kurzeinsätze an der Landesliga, aber er war sehr nahe an der Startelf dran. Ich wünsche ihm jedenfalls in Wunsiedel viel Erfolg.“

Julius Brunner hat das Fußballspielen beim ATG Tröstau begonnen. Weitere Stationen in der Jugend waren die JFG Luisenburg, die SpVgg Bayern Hof und die JFG Region Marktredwitz. In der Saison 2019/20 wechselte Brunner berufsbedingt von der ersten Mannschaft des ASV Wunsiedel zum Mitte-Landesligisten ASV Burglengenfeld, wo er es gleich auf Anhieb in die Stammelf schaffte. Im August 2020 kehrte der Physiotherapeut zum ASV Wunsiedel zurück, nachdem er in Röslau eine neue Arbeitsstelle gefunden hatte.

Brunner ist vielseitig einsetzbar: „Ich habe schon Mittelstürmer, Innenverteidiger, im zentralen Mittelfeld und auch auf der Außenbahn gespielt“, sagt er und sieht seiner neuen Aufgabe beim FC Vorwärts erwartungsfroh entgegen.

Die Röslauer haben noch einen zweiten Neuzugang zu vermelden. Von der SpVgg Weißenstadt kommt Torhüter Mauritz Beck, der bereits seit dem Frühherbst beim Landesligisten mittrainiert hat. Lang hatte den 19-Jährigen bereits als Jugendtrainer der SpVgg Bayern Hof unter seinen Fittichen und bescheinigt Beck „großes Talent“.

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