Wechsel in Hofer Innenstadt Contipark übernimmt Wöhrl-Parkhaus

Das Parkhaus in der Hofer Innenstadt wechselt den Besitzer. Das Unternehmen will in das Objekt investieren. Es ist nun rund um die Uhr offen.

Das Wöhrl-Parkhaus befindet sich in neuen Händen. Foto: Gödde

Das Wöhrl-Parkhaus in der Hofer Innenstadt wechselt den Besitzer. Das Unternehmen Contipark schreibt in einer Mitteilung, dass es das Parkhaus übernommen hat. Bislang hatte Contipark, das seinen Sitz in Berlin hat, nach eigener Auskunft Parkplätze am Hauptbahnhof betrieben – im Auftrag der Bahn-Tochter DB BahnPark. Das Parkhaus ist der erste eigene Besitz in Hof.

Nach der Werbung weiterlesen

Das 1992/1993 erbaute Parkhaus verfügt laut Mitteilung über zehn Ebenen in Split-Level-Bauweise, auf die sich insgesamt 277 Stellplätze verteilen. Contipark nennt einige Argumente, warum es sich zum Kauf des Parkhauses entschlossen hat: „Mit seiner Lage im Herzen der Innenstadt, am Beginn der Fußgängerzone zwischen Altstadt und Neustadt, befindet es sich in Laufweite zu den meisten Sehenswürdigkeiten der Stadt und ist umgeben von zahlreichen Geschäften, Restaurants und Cafés.“

Entsprechend vielfältig seien in der Folge die Kundengruppen des Parkobjekts: Besucher der Fußgängerzone und des Stadtzentrums, Anwohner, Einkaufskunden, Pendler und Touristen frequentierten das Parkhaus am Longoliusplatz 4 regelmäßig.

Contipark will nun auch Geld in das Parkhaus stecken: „Um die Attraktivität der an das städtische Parkleitsystem angeschlossenen Parkeinrichtung weiter zu steigern und das Kundenerlebnis zu verbessern, wird Contipark in den kommenden Jahren verschiedene Investitionen vornehmen“, heißt es in der Mitteilung. So sei noch für 2022 eine Erneuerung der Parkiertechnik geplant, 2024 soll eine Betonsanierung die Bausubstanz aufwerten.

Außerdem habe man bereits die Öffnungszeiten des Parkhauses ausgedehnt. Anstatt wie bisher von 6 bis 21 Uhr können Autofahrer die Parkeinrichtung nun rund um die Uhr nutzen. Die Kosten liegen bei einem Euro pro angefangene Stunde und sechs Euro pro Tag. red