Wegen Grundstückseigentümer Busse fahren nicht mehr bis Unterkotzau

Die Hofer Busfahrer müssen in Unterkotzau künftig anders fahren. Foto: Fabian Sommer

Den Endhaltestelle wird ab dem 1. Juli entfallen. Das hat mit rechtlichen Gründen und einem Grundstückseigentümer zu tun.

Hof - Ab Donnerstag, 1. Juli, dürfen die Stadtbusse in Hof die Endhaltestelle Unterkotzau nicht mehr anfahren – „aus rechtlichen Gründen“, wie aus einer Pressemitteilung der Stadtwerke hervorgeht. Unsere Zeitung hat bei Stadtwerke-Geschäftsführer Jean Petrahn nachgefragt, worum es sich handelt.

Der erklärt: „Bushaltestelle und Wendeschleife befinden sich auf privatem Grund. Jetzt hat der Grundstückseigentümer das Überfahren untersagt.“ Die Nutzung der Haltestelle sei wohl in einer seit Jahrzehnten bestehenden Übereinkunft geregelt gewesen. „Das ist uns jetzt auf die Füße gefallen.“ Um solche Situationen zu vermeiden, führen die Stadtbusse in der Regel nur auf öffentlichen Straßen. Eine neue Stelle für eine Wendeschleife zu finden, die ausreichend Platz für den Wendekreis eines zwölf Meter langen Busses bietet, sei nicht gelungen. Für die Fahrgäste, die nun etwa 300 Meter mehr zu Fuß zurücklegen müssen, sei das natürlich sehr schade.

Die Linien 11 und 16 fahren ab der Haltestelle Hofeck, der Schulbus E 3 ab der Haltestelle Ogdenstraße über die Frauenlobstraße, Joensuustraße und Steinbergstraße zur Haltestelle Joensuustraße stadteinwärts. Infolgedessen entfällt die Haltestelle Joensuustraße stadtauswärts. Der restliche Linienverlauf bleibt unverändert.

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