Weihnachtszauber in Hof Geschenke für 900 Kinder

Der Weihnachtszauber in Hof bringt mit 900 Geschenken Freude in einkommensschwache Familien. „Hilfe für Nachbarn“ unterstützt die Gemeinschaftsaktion.

Ohne die Ehrenamtlichen wäre der Weihnachtszauber nicht möglich, sie sorgen dafür, dass jedes Kind das passende Geschenk erhält. Foto: privat

Wenn viele Hände zusammen helfen, entsteht etwas Wunderbares: Der Weihnachtszauber der Hofer Wohlfahrtsverbände hat auch in diesem Jahr wieder Familien glücklich gemacht, die sich sonst kaum Geschenke leisten könnten. Bereits zum 17. Mal wurde die Aktion durchgeführt – und das Ergebnis kann sich sehen lassen: 900 Geschenke wurden an einkommensschwachen Familien verteilt.

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Die Turnhalle der Fachakademie für Sozialpädagogik in Hof verwandelte sich erneut in eine festlich geschmückte Packstation. Hier packten 60 Ehrenamtliche, Mitarbeitende und Unterstützer gemeinsam Geschenke ein, sortierten Listen und sorgten dafür, dass jede Familie ein passendes Präsent erhält. Dass die Fachakademie ihre Räume zur Verfügung stellt, ist ein entscheidender Beitrag – und dafür gilt ein besonderer Dank an den Leiter der Fachakademie Pfarrer Achim Schäfer, der diese Unterstützung seit Jahren möglich macht.

Hilfe für Nachbarn unterstützt die Aktion

Organisiert wurde die Aktion wie immer von den Hofer Wohlfahrtsverbänden: der Diakonie Hochfranken, dem Bayerischen Roten Kreuz Kreisverband Hof, der AWO Hof, dem Caritasverband Stadt- und Landkreis Hof e.V. sowie dem Paritätischen Wohlfahrtsverband, vertreten durch das Sozialunternehmen Familie im Zentrum gGmbH. Ohne die vielen Partner wäre der Weihnachtszauber nicht denkbar: Der Verein Hilfe für Nachbarn e.V., der Rotary Club Hof-Bayerisches Vogtland, die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft RSG, das Spielzeugland Ordnung in Münchberg und zahlreiche private Spenderinnen und Spender haben mit ihren Beiträgen das Projekt unterstützt.

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„Es ist jedes Jahr bewegend zu sehen, wie viel Engagement und Herzenswärme in dieser Aktion steckt. Für viele Familien bedeutet das ein Stück Normalität und Freude in einer oft schwierigen Zeit“, sagt Eva-Maria Schuster von der Kirchlichen Allgemeinen Sozialarbeit (KASA) der Diakonie Hochfranken. Auch Diakonie-Geschäftsführer Martin Abt betonte das starke Miteinander: „Am Weihnachtszauber sieht man, wie viele starke Partner etwas bewirken, dass dort ankommt, wo es sonst fehlt: Unter dem Weihnachtsbaum derer, die die Unterstützung auch wirklich benötigen.“

Neben der Geschenkeausgabe gab es Kaffee, Weihnachtsgebäck und Zeit für Begegnungen – kleine Momente, die zeigen, was Weihnachten wirklich ausmacht: Gemeinschaft, Hoffnung und das Gefühl, nicht allein zu sein.