Weniger Einsätze Ruhiges Jahr für Brand-Haingrüner Wehr

Eva Neumann
Bei der Jahreshauptversammlung (von links): Stadtbrandinspektor Maximilian Seiler, Stadträtin Ina Richter, Vorsitzender Haingrün Thomas Tröger, Kreisbrandrat Wieland Schlettz, Roland Russ, Vorsitzender Brand Alexander Wurzel, Oberbürgermeister Oliver Weigel, Andreas Mittelmeier, Max Völkl, Emma Nober, Johannes Voit, Tom Richter, Hanna Horn, Paul Richter, Sebastian Bartsch, Frederik Schwintek, Julian Weiß, Patrick Prucker, Tim Horn, Harald Schieweck, Nora Kraus, stellvertretender Kommandant Martin Tröger, Kommandant Tobias Schmelzer und stellvertretender Kommandant Felix Voit. Foto: /E.N.

620 Stunden waren die Floriansjünger im Einsatz. Im Vorjahr waren es noch mehr als 2300 Stunden. Homeoffice kam der Truppe entgegen.

Brand/Marktredwitz - 21 Einsätze hatte die Feuerwehr Brand/Haingrün im vergangenen Jahr abzuarbeiten. Darüber informierte Kommandant Tobias Schmelzer bei der Jahreshauptversammlung. Insgesamt seien 620 Stunden fürs Ehrenamt aufgewendet worden – 2019 waren es noch 2335 Stunden. Das Jahr verlief also insgesamt etwas ruhiger, „und dank Homeoffice konnten wir immer mit genügend Leuten ausrücken, was sonst oft schon mal schwierig geworden ist“, sagte der Kommandant.

Die Wehr zählt 52 Aktive – 37 in Brand und 15 in Haingrün – darunter 16 Atemschutzträger. Dass die Feuerwehrmänner und -frauen ganz viel Freizeit opfern, spiegelt sich in den Zahlen wider. Bei den Übungen kam die Wehr auf 242 Stunden, zusätzliche 50 Stunden wurden für Jugendarbeit aufgewendet.

Laut Schmelzer sollen vielleicht noch in diesem Jahr die fehlenden Schutzanzüge, neue Helme, ein Schlauchanhänger für Haingrün und in den kommenden Jahren ein Ersatzfahrzeug für Brand angeschafft werden. Auch das Feuerwehrhaus weise mittelschwere Mängel auf. Die Wehr sei mit der Stadt in Kontakt, um die Fehler zu beheben.

Auf der Tagesordnung standen auch Ehrungen, Ernennungen, und Beförderungen: Insgesamt wurden acht Jugendliche in die Jugendfeuerwehr aufgenommen. Zum Dienst verpflichtet wurden: Nora Kraus, Emma Nober, Tim Horn, Hanna Horn und Julian Weiß sowie Maxim Neimann, Fynn Walter und Emma Baumgärtl. In den Aktiven Dienst übernommen und somit zum Feuerwehrmann befördert wurden Tom Richter, Paul Richter, Max Völkl und Andreas Mittelmeier. Zum Jugendwart wurde Sebastian Bartsch ernannt.

Das Verdienstabzeichen der Stadt Marktredwitz in Bronze, das feierlich von Oberbürgermeister Oliver Weigel überreicht wurde, erhielt Johannes Voit. Für 40 Jahre aktiven Dienst wurde Harald Schieweck ausgezeichnet. Eine etwas andere Ehrung, nämlich die der „Kampfsau“, erhielten bei den Aktiven Roland Russ und bei der Jugend Frederik Schwintek. Beide absolvierten die meisten Übungen und Einsätze.

Oberbürgermeister Oliver Weigel lobte die gute Zusammenarbeit der Ortsteilfeuerwehren und das gute Miteinander von Feuerwehr und Stadt. Gute Ausrüstung sei ein wichtiger Bestandteil einer funktionierenden Wehr, betonte er.

Alexander Wurzel, Vorsitzender des Feuerwehrvereins Brand, blickte auf das Vereinsjahr mit all seinen durch Corona verursachten Einschränkungen zurück.

Auch hier gab es einige Mitglieder für zehnjährige Vereinszugehörigkeit zu ehren. Diese waren: Sebastian Bartsch, Felix Voit, Werner Schlöger, Uwe Voit, Paul Richter, Tom Richter, Simone Voit, Carmen Flügel und Viktoria Schletz. E.N.

 

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