Werksenat Freibad liefert schlechte Zahlen

Jürgen Henkel
Corona, schlechtes Wetter: Die Freibadsaison 2021 ist „baden gegangen“. Foto: picture alliance/dpa/Sven Hoppe

Auch in Rehau lassen Regenwetter im Sommer und die Corona-Pandemie die Besucherzahlen im Freibad sinken.

Rehau - Das schlechte Wetter in den Sommerferien und die Corona-Pandemie haben in Rehau für schlechte Zahlen beim Freibadbetrieb 2021 gesorgt. Stadtkämmerer und Werkleiter Ulrich Beckstein präsentierten im Werksenat Daten der Stadtwerke, des Freibads und des Minigolfplatzes. Wegen der Pandemie begann der Betrieb erst am 29. Mai, zwei Wochen später als üblich. Bis zur Schließung Anfang September gab es nur 107 Betriebstage statt der sonst üblichen 121. Und das Bad hatte nur von 10 bis 19 Uhr geöffnet statt wie sonst von 9 bis 20 Uhr. Auch die Öffnung für Frühschwimmer konnte nicht angeboten werden. Die Gesamtbesucherzahl lag bei 15 597 Badegästen.

Einerseits hat nach Ansicht von Werkleiter Beckstein wohl eine ganze Reihe von Menschen in diesem Jahr bewusst auf den Besuch eines Freibads verzichtet. Aber es habe auch die gesamte Saison über „extrem schlechtes Wetter“ geherrscht, gerade in den Sommerferien. So lag die durchschnittliche Besucherzahl 2021 bei 146 Badegästen pro Tag, noch einmal deutlich weniger als im ersten Pandemiejahr 2020. Auch heuer war der Anteil der auswärtigen, insbesondere tschechischen Badegäste freilich sehr hoch. Beckstein: „Die Sauberkeit und der gute Zustand des Bades finden immer wieder Anerkennung.“ Und er hatte ein Lob für die Kundschaft: „Positiv zu erwähnen ist die Akzeptanz der Corona-Regelungen durch die Badegäste.“ Beckstein bilanzierte: „Die Gesamterlöse liegen mit rund 33 500 Euro deutlich unter dem Planansatz von 55 000 Euro.“

Auch bei der Minigolfanlage macht sich die Pandemie bemerkbar. Hier gab es 2021 nur 431 Besuche, die Erlöse betrugen nur 218 Euro.

 

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