Wettbewerb Selbkultur prämiert Corona-Bilder

Preisübergabe im Freien und mit Abstand: zweite Vorsitzende Barbara Lang, Ahmat Hurma, Anneliese Schade und Leyla Haidvogl (von links). Foto: /Florian Miedl

Wie denken Kinder über den Lockdown? Was fehlt ihnen, und worauf freuen sie sich? Der Verein Selbkultur hat einen Malwettbewerb ausgerufen.

Selb - Im Juni hatte der Verein Selbkultur für Kinder einen Malwettbewerb zur „Coronazeit“ ausgeschrieben. Dabei sollten die Kinder künstlerisch zum Ausdruck bringen, wie es ihnen während dieser Zeit ergeht, was sie vermissen und worauf sie sich am meisten für die Zeit „danach“ freuen.

Besondere Erlebnisse

Die jungen Teilnehmer konnten über besondere Erlebnisse berichten oder über Lieblingsbeschäftigungen in der Zeit des Lockdowns. Es gingen insgesamt 16 Zeichnungen ein, davon alleine 14 aus einer Klasse der Dr.-Franz-Bogner-Mittelschule in Selb. Dort hatte Klassenlehrerin Romina Schobert ihre Schüler angeregt, sich an dem Wettbewerb zu beteiligen.

„Alle Zeichnungen waren sehr vielseitig und fantasievoll gestaltet“, berichtet Anneliese Schade, erste Vorsitzende des Vereins Selbkultur. Die Werke der jungen Künstler beschäftigten sich meist mit dem „bösen“ Virus, zeigten aber auch großen Willen zum Zusammenhalt und Optimismus. Die Bilder wurden anschließend für vier Wochen auf der Facebook-Seite von Selbkultur zur Bewertung veröffentlicht. Die Werke mit den meisten Klicks gewannen. Als Preisträger wurden ermittelt: Ahmet Hurma (1. Platz), Renardo Kaiser (2. Platz) und Leyla Haidvogl (3. Platz).

Übergabe im freien

Aufgrund der anhaltenden Corona-Pandemie konnte bisher noch keine Preisverleihung mit allen Teilnehmern stattfinden. Deshalb übergaben nun die Organisatoren die Hauptpreise mit Abstand unter freiem Himmel. Ahmet Hurma erhielt eine Zehner-Karte für die Alpin-Coaster-Rodelbahn am Ochsenkopf und Leyla Haidvogl konnte sich über Eintrittskarten für den Wildpark Waldhaus Mehlmeisel, beziehungsweise den Greifvogelpark am Katharinenberg freuen.

Der Gewinner des zweiten Platzes, Renardo Kaiser, konnte bei der Übergabe nicht persönlich anwesend sein. Er wurde mit einem 3D-Puzzle für sein künstlerisches Engagement bedacht. Doch leer ausgegangen ist keiner der jungen Künstler. Alle weiteren Teilnehmer hatten bereits Trostpreise in Form von Eis-Gutscheinen erhalten.

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