Auch Nächte zu warm - und Vorhersagen jenseits von 40 Grad
Wie in Frankreich gab es auch in Deutschland nachts kaum Abkühlung. Daran wird sich laut DWD so schnell nichts ändern: Es sei durchaus denkbar, dass die Temperaturen in größeren Ballungsgebieten im Westen nachts nicht unter 24 oder 25 Grad sinken - "also volltropische und wohl auch rekordverdächtige Verhältnisse und ohne Klimaanlage eigentlich auch schon unerträglich", sagte Felix Dietzsch von der Wettervorhersagezentrale.
Am Mittwoch werden es laut Vorhersage entlang von Rhein, Main und Mosel bis zu 38 Grad, auch im Osten und Norden gibt es verbreitet mehr als 30 Grad. Am Donnerstag werden es demnach bis zu 39 Grad, am Freitag steigt der Wert weiter: Einzelne Prognosen sagen laut DWD lokal 41 Grad voraus, "aber eine gewisse Unsicherheit besteht trotz allem noch", erklärte Dietzsch.
Am Freitag greift die Hitze demnach auch auf das restliche Land über. Weniger als 35 Grad gebe es dann nur noch nördlich der Elbe und gebietsweise südlich der Donau, hieß es. Ansonsten werde es zwischen 36 und 38 Grad warm, in der Südwesthälfte teils zwischen 39 und 40 Grad.
Wann wird es wieder kühler?
"Echte Linderung ist bezüglich der Hitze auch nicht absehbar in Sicht", teilte Dietzsch mit. "Erst zu Beginn der kommenden Woche deutet sich eine leichte Abkühlung an, die aber nach den aktuellen Prognosen auch nur den Nordwesten erreicht." Sonst liegen die Temperaturen demnach auch weiterhin bei über 30 Grad. "Diese bereits jetzt rekordverdächtige und zunehmend extreme Hitzewelle dauert also noch mindestens die ganze Woche an!"