Auch Autofahren wird zum Risiko
Autofahren kann bei diesen Wetterverhältnissen hochgefährlich sein. Der DWD warnt vor vielerorts spiegelglatten Straßen. Mehrere Polizeistationen meldeten bereits eine größere Zahl an Unfällen und Verkehrsbehinderungen. Wegen des Winterwetters und vielerorts starkem Schneefall sind Streusalz und andere Taumittel in zahlreichen Baumärkten vorübergehend ausverkauft. Das ergab eine Umfrage der Deutschen Presse-Agentur bei großen Baumarktketten.
Auch die Politik ist betroffen
Inzwischen hat die Wetterlage sogar Auswirkungen auf die deutsche Politik: "Aufgrund der eindringlichen Wetterwarnungen und der damit verbundenen Gefahrenlage sowie den angekündigten Zug- und Flugausfällen, sehen wir uns leider gezwungen, unsere Jahresauftaktklausur am kommenden Freitag und Samstag abzusagen", teilte Isabelle Fischer, Sprecherin der CDU Deutschlands mit.
Behinderungen bei Bus und Bahn und Flughäfen
Von diesem Donnerstag an werde es auch zu Verspätungen und Zugausfällen im Fernverkehr kommen, schrieb die Deutsche Bahn. "Bitte prüfen Sie, ob Sie Ihre Reise verschieben können", hieß es. Auch Reisen auf dem Wasser sind betroffen: Einige Fähren von und zu den Ostfriesischen Inseln werden am Freitag voraussichtlich nicht fahren.
In Saarbrücken und andernorts wurde der Busverkehr zwischenzeitlich eingeschränkt. Am Frankfurter Flughafen kam es zu Verspätungen, weil Flugzeuge enteist werden mussten.
An der niedersächsischen Nordseeküste kommt der Fährverkehr weitgehend zum Stillstand. Mehrere Inseln sind am Freitag nicht per Schiff erreichbar - darunter Langeoog, Norderney und Wangerooge.