Wenn nach dem Zweiten Weltkrieg über die politische Vergangenheit des späteren Ministerpräsidenten Franz Josef Strauß diskutiert wurde, tauchte dabei auch der Name eines Stadtsteinachers auf. Der Ministerialrat Hans Bauerschmidt hatte 1943 im Rahmen der Ernennung von Strauß zum Studienrat eine Beurteilung verfasst. Darin bescheinigte er dem jungen Lehrer großes Talent und stellte fest, über dessen politische Haltung sei „nichts Nachteiliges bekannt geworden“.