Kein Geld für die Klassenfahrt
Dass die Aktion bis heute so erfolgreich läuft, erfüllt ihn mit Stolz, sagt Mergner: „Das ist grandios.“ Er sei dankbar dafür, dass es diesen Verein gibt und dass er von Anfang an so viel Zuspruch fand. „Wenn wir die Geschichten über die Schicksale der Menschen veröffentlicht haben, kamen immer viele Spenden zusammen.“ Er erinnert sich an Familien, denen das Geld für die Klassenfahrt der Kinder fehlte oder die eine kaputte Waschmaschine vor große Probleme stellte. „Viele haben sich geschämt, obwohl sie unverschuldet in Not geraten sind.“ Die Schicksale hätten ihn bewegt, sagt er und denkt gerne an das gute Gefühl zurück, helfen zu können.
Die Erfolgsstory geht weiter. Auch im Jubiläumsjahr berichtet die Frankenpost an allen vier Adventswochenenden über Menschen aus der Region, die Hilfe brauchen.
Wer macht mit und wie funktioniert’s?
Die Mitglieder im Verein „Hilfe für Nachbarn“ sind folgende Unternehmen und Institutionen: Arbeiterwohlfahrt Kreisverband Hof-Stadt e. V., Bayerisches Rotes Kreuz Kreisverband Hof, Bayerisches Rotes Kreuz Kreisverband Wunsiedel, Caritasverband Hof, Die Hofer Tafel e. V., Diakonie Hochfranken gGmbH, Diakonisches Werk Selb-Wunsiedel e. V., Frankenpost Verlag GmbH, Landkreis Hof, Landkreis Wunsiedel, Sparkasse Hochfranken, Stadt Hof. Alle Mitglieder bringen ihre Kompetenz und ihr Knowhow ehrenamtlich ein – ohne dass ein Cent an zusätzlichen Kosten entsteht. Somit kommt das komplette Geld der Spender bei den Bedürftigen an. Jedes Vereinsmitglied entsendet einen Vertreter in die Jury. Sie entscheidet über die Vergabe der Gelder.
Spendenkonto: Wer „Hilfe für Nachbarn“ unterstützen will, kann dies tun mit einer Geldspende auf folgendes Konto bei der Sparkasse Hochfranken: IBAN DE29 7805 0000 0220 0204 16