Wieder Bahnstreik Notfahrplan für zwei Tage in Hochfranken

Werner Rost

Der neue Streik bei der Bahn ab Montag wird sich in Hochfranken vor allem in Richtung ­Nürnberg auswirken. Bahnfahrer können eine Alternativroute nutzen.

  Foto: picture alliance/dpa/Julian Stratenschulte

Hof - Die Gewerkschaft Deutscher Lokführer (GDL) hat zu einem erneuten Streik aufgerufen, der im Personenverkehr an Montag um 2 Uhr beginnen und 48 Stunden dauern soll. Wie beim vorangegangen Streik am 11. und 12. August gilt für die Region Hochfranken: Mit Ausnahme von DB Regio fahren alle Bahngesellschaften – Agilis, Länderbahn (Alex und Oberpfalzbahn), Mitteldeutsche Regiobahn und Erfurter Bahn – ohne Einschränkungen, sofern nicht streikende Fahrdienstleiter die Infrastruktur lahmlegen. Dies war beim vorangegangenen Streik in Bayern nur im Allgäu der Fall.

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Für die Express-Züge der DB gilt ein Notfahrplan mit einem um 50 Prozent ausgedünnten Angebot – also zweistündlichen statt stündlichen Verbindungen. Dieser kann diesmal jedoch nicht überall in der Region so umgesetzt werden wie an den Streiktagen 11. und 12. August. Der Grund: Neben dem Streikfahrplan gilt von Dienstag an ein Baustellenfahrplan im Bereich des Pegnitztals. Vor allem in den Abendstunden bietet sich die Alternativroute über Lichtenfels und Bamberg nach Nürnberg an.

Wie die DB Regio mitteilt, gilt prinzipiell der Streikfahrplan; bei zeitgleichen Baustellen kann es darüber hinaus zu kurzfristigen Änderungen oder Anpassungen kommen. Der Streikfahrplan für Montag steht ab Samstag, 12 Uhr, online zur Verfügung, der für Dienstag ab Sonntag, 12 Uhr.

Dabei erfolgt die Information der Reisenden nicht über die normale Verbindungsauskunft, sondern über die Plattform RIS (Reisenden-Informationssystem) im Internet, die man direkt aufrufen sollte: