Windenergie war auch bei der Röslauer Bürgerversammlung Thema. Die Kommune betreibt zusammen mit Weißenstadt durch das gemeinsame kommunale Unternehmen (gKU) „Oberes Egertal“ drei Windanlagen bei Dürnberg. Eine Bürgerin, die namentlich nicht genannt werden wollte, beschäftigte die Frage nach der Rentabilität der kommunalen Windräder: „Bis die abbezahlt sind, haben wir nur noch Schrott!“, befürchtete sie. Wer dann die Kosten für den Rückbau trage, wollte sie wissen. Die Verbundwerkstoffe, aus denen die Rotoren bestünden, seien Sondermüll. Dem hielt Bürgermeister Heiko Tröger entgegen, dass die Windräder sich in der Hälfte der Laufzeit abbezahlt haben und danach Gewinn erwirtschaften sollten. Für den Rückbau würden Rücklagen gebildet.