Oberfranken/Meißen - Die zwei Worte lassen nichts Gutes erahnen. "Brüsseler Scherben" lautet der Titel eines Artikels über die Keramik-Branche, den das Nachrichtenmagazin "Der Spiegel" in seiner aktuellen Ausgabe veröffentlich hat. Es geht um Pläne der EU-Kommission. Die Brüsseler Generaldirektion Gesundheit will die Keramik-Richtlinie aus dem Jahr 1984 überarbeiten. Was bislang durchgesickert ist, hat die Keramik-Branche aufgeschreckt - zumindest Teile von ihr. Die Grenzwerte für Schwermetalle sollen nämlich deutlich verschärft werden. Besonders Manufakturen könnten dadurch in große, ja existenzbedrohende Schwierigkeiten geraten.