Hof - Mit einem zusätzlichen Ansatz für die Smart Grid City hat Heinrich Schimmel bei der Podiumsdiskussion der Mittelstandsunion am Theresienstein zumindest teilweise Lösungen für die vielen aufgeworfenen Probleme (siehe Artikel oben) aufgezeigt. Der Geschäftsführer von Energie-Einsparung Oberfranken, der auch im Vorstand des Bundesverbandes Kraft-Wärme-Kopplung ist, plädierte für eine "Symbiose aus Gebäudewärmeschutz und moderner Anlagentechnik in der Energieversorgung". Das entlaste die Umwelt, die Stromnetze - aber vor allem die Geldbeutel der Verbraucher. Die energetische Sanierung von Gebäuden könne den Verbrauch drastisch senken. So habe seine Firma unlängst in Schwarzenbach an der Saale die Energiekosten einer Wohnanlage auf knapp ein Zehntel gesenkt, nachdem eine Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) mit thermischem Speicher eingebaut wurde. "Es gibt für fast jedes Problem eine optimale Individuallösung. Wir können auf einen Baukasten mit vierzig verschiedenen Systemen zugreifen." Damit lande man in der Regel bei mindestens vierzig Prozent der vorherigen Energiekosten. Schon heute betreue die Energie-Einsparung Oberfranken rund 500 Projekte vom Einfamlienhaus über Wohnanlagen bis hin zur mittelständischen Firma.