Alle, die es mit Aberglauben halten, dürften sich bestätigt gefühlt haben. Alle, die es mit den Selber Wölfe halten, dürften sich wie im falschen Film gefühlt haben. Passenderweise am Abend des Freitags, des 13., gipfelte eine unheilvolle Woche der Selber Wölfen in einem desolaten DEL2-Saisonstart. Bei einem der Titelaspiranten des Eishockey-Unterhauses gingen die krankheitsbedingt stark dezimierten Fichtelgebirgler, die auf ihrer Anreise nach Nordrhein-Westfalen zu allem Überfluss noch lange im Stau standen, bei den Krefeld Pinguinen mit 0:8 unter. Selbs neuer Cheftrainer Craig Streu zollte seiner Mannschaft in der Pressekonferenz nach dem Spiel dennoch seinen Respekt. Er sei weder enttäuscht über die Niederlage noch über deren Höhe, „denn wir haben diese Woche viel durchgemacht“, sagte der 56-Jährige mit Blick auf die um sich greifende Krankheitswelle. Dabei stellte der Deutsch-Kanadier auch die zahlreichen DEL2-Premieren in seinem Team heraus.
DEL2 Wölfe-Debakel am Freitag, den 13.
Christian Dreßel 13.09.2024 - 22:38 Uhr