Wölfe feiern 5:1-Sieg Generalprobe geglückt

Wölfe-Stürmer Lukas Klughardt (rechts) kämpft hier mit Tatu Vihavainen um die Scheibe. Die Selber gewannen ihr letztes Testspiel gegen den Nord-Oberligisten aus Halle mit 5:1. Foto: /Mario Wiedel

Am Freitag geht es für die Selber Wölfe endlich wieder um Punkte in der DEL2. Dann kommt es gleich zum Derby gegen Crimmitschau. Das letzte Testspiel gegen Halle endet mit einem 5:1-Sieg.

Die Eispiraten Crimmitschau können kommen: Vor dem DEL-Start am kommenden Freitag (19.30 Uhr) gegen den alten Rivalen aus Sachsen haben die Selber Wölfe die Testspielphase mit einer vor allem in den ersten 20 Minuten guten Leistung und einem 5:1 (4:1, 1:0, 0:0)-Sieg gegen die Saale Bulls Halle beendet. Und seit Sonntag ist auch klar, wer die Mannschaft von Trainer Sergej Waßmiller künftig als Kapitän aufs Eis führen wird: Richard Gelke ist der Nachfolger von Florian Ondruschka. Als Assistenzkapitäne fungieren Neuzugang Arturs Kruminsch sowie Lukas Vantuch bei Auswärtsspielen und Brett Thompson bei Heimspielen.

Die 2:3-Niederlage nach Verlängerung am Freitagabend in Halle scheint die Wölfe-Cracks doch mächtig gewurmt haben. Es dauerte gerade einmal 48 Sekunden, da traf der neue Kapitän nach einer feinen Kombination über Schwamberger und Vantuch schon zur 1:0-Führung. Die rund 600 Zuschauer, die der Generalprobe in der Netzsch-Arena beiwohnten, sahen auch in der Folge eine torhungrige Wölfe-Mannschaft, die vor allem im Powerplay überzeugte: drei Mal Überzahl, drei Tore bescherten den Hausherren bis zur zehnten Minute eine 4:0-Führung. In dieser Phase war der amtierende Meister der Oberliga Nord nur ein Spielball für die Waßmiller-Schützlinge, die sich danach aber selbst einige Strafzeiten leisteten. Eine davon nutzte Halle zum 4:1.

Im zweiten Drittel ließen die Hausherren, bei denen mit Maximilian Miller und Phillip Stobber auch wieder zwei Förderlizenspieler aus Bietigheim in der Verteidigung standen, die Zügel etwas schleifen. Die Sachsen kamen stärker auf, scheiterten aber mehrmals an Wölfe-Torwart Bitzer. Auf der Gegenseite war es Neuzugang McNeill, der in der 35. Minute mit seinem zweiten Treffer auf 5:1 für Selb erhöhte.

Ins Schlussdrittel startete zunächst Halle etwas stärker, dann aber machten die Wölfe wieder mehr Druck ließen die letzte Entschlossenheit vor dem Tor aber vermissen. Wichtig war schließlich vor allem auch, dass sich keine weitere Spieler verletzen vor dem DEL2-Auftakt am kommenden Freitag.

Selber Wölfe: Bitzer (Weidekamp) – Trska, Miller, Gimmel, Stobbe, Silbermann, Schaaf – Miglio, Thompson, McNeill, Gelke, Vantuch, Schwamberger, Hammerbauer, Kruminsch, Hlozek, Klughardt, Noack, Woltmann.

Schiedsrichter: Brill/Singaitis. – Zuschauer: 579. – Tore: 1. Min. Gelke (Schwamberger, Vantuch) 1:0, 7. Min. Schwamberger (Gelke, Hammerbauer; 5-4) 2:0, 7. Min. Miglio (Kruminsch, Trska; 5-4) 3:0, 10. Min. McNeill (Trska, Thompson; 5-4) 4:0, 18. Min. Tousignant (Varttinen) 4:1, 35. Min. McNeill (Thompson, Miglio) 5:1. – Strafminuten: Selb 14, Halle 10.

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Mit zwei Niederlagen gegen den von Cory Holden trainierten EHC 80 Nürnberg ist die U20-Mannschaft des VER Selb in die neue Saison der DNL3 gestartet. In Nürnberg gab es am Samstag eine 2:11-Packung, einen Tag später in Selb setzte es ein 1:9.

Die ersten DEL2-Spieltage

Freitag
Selber Wölfe – Eispiraten Crimmitschau, ESV Kaufbeuren – Kassel Huskies, EC Bad Nauheim – Krefeld Pinguine, EV Landshut – Wölfe Freiburg, Dresdner Eislöwen – Ravensburg Towerstars, Lausitzer Füchse – Heilbronner Falken (alle 19:30 Uhr), Eisbären Regensburg – Bayreuth Tigers (20 Uhr).

Sonntag
Wölfe Freiburg – Dresdner Eislöwen (15 Uhr), Heilbronner Falken – ESV Kaufbeuren, Eispiraten Crimmitschau – EC Bad Nauheim, Bayreuth Tigers – EV Landshut (alle 17 Uhr), Kassel Huskies – Selber Wölfe, Krefeld Pinguine – Eisbären Regensburg, Ravensburg Towerstars – Lausitzer Füchse (alle 18:30 Uhr)

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