CDU: Kann keine dauerhafte Lösung sein
Die CDU sei am Montag in der Frankfurter Koalition informiert worden, dass kurzfristig eine Notlösung gefunden werden müsse und dass eventuell auch das Aufstellen von Zelten erfolge, teilt Fraktionsvorsitzender Nils Kößler auf Anfrage mit. Aus der Zeitung habe man dann am Dienstag erfahren, dass es dazu gekommen sei.
"Für uns ist klar: In einer akuten Notsituation hat zunächst oberste Priorität, dass die Sicherheit und Versorgung der obdachlosen Menschen gewährleistet werden kann und sie nicht ohne jede Unterkunft bleiben", sagt Kößler. Vor diesem Hintergrund sei es richtig, dass die Stadt handlungsfähig bleibe und kurzfristig pragmatische Lösungen ermögliche.
"Gleichzeitig kann eine Unterbringung in Zelten keine dauerhafte Lösung sein", meint der CDU-Politiker. "Frankfurt braucht bei der Versorgung wohnungsloser und obdachloser Menschen verlässliche Strukturen, ausreichende Kapazitäten in festen Einrichtungen und ein Unterbringungssystem, das auch in schwierigen Situationen stabil funktioniert."