„Es steht jetzt eine Investitionssumme X im Raum, und die muss bezahlt werden“: Für Christian Wecke sind die vergangenen vier Jahre des Planens, Redens und Verhandelns in eine simple Ja-Nein-Frage gemündet. Drei Interessenten gebe es, die sich gerade überlegen, ob sie als Geldanlage ins Projekt Studentenwohnheim Hoftex einsteigen oder nicht. Größenordnung: 50 Millionen Euro. Im Sommer waren es noch vier Aspiranten, lange hatte er zuvor mit hauptsächlich einem weiteren Interessenten verhandelt, der ihm aber schlussendlich eine Absage erteilte. Und weil das Verhandeln des Herrn Wecke nun schon ziemlich lange dauert, hatte ihm der potenzielle Mieter – der Freistaat Bayern – zuletzt sogar eine Frist gesetzt: Vertragsunterschrift bis Ende September, sonst suche man sich etwas anderes für die Studenten. So einfach ist das aber anscheinend doch nicht.