Workshop Gospelsongs am See

Sandra Hüttner
Chorleiterin Elke Maar. Foto: Hüttner

Darius Rossol leitet wieder einen Gospel-Workshop in Naila und Lichtenberg. Höhepunkte sind Auftritte des Chors am Frankenwaldsee und beim Nailaer Wiesenfest.

Gospel für alle: Nach coronabedingter Zwangspause kommt Darius Rossol mit Band wieder nach Naila. „Er war das erste Mal 2015 bei uns, dann 2017 und 2019, und nun kommt er endlich wieder“, freut sich die Leiterin des Nailaer Gospelchors „All around“, Elke Maar.

Seit 2015 singen in ihrem Chor an die 30 Gospelbegeisterte jeden Alters gemeinsam, doch nach zwei Jahren ohne Treffen und Gesang sind noch nicht alle wieder an Bord. „Zirka 20 sind wir aktuell“, erzählt Elke Maar und motiviert: „Egal ob zwölf Jahre, 22,33,44,55 oder älter – jeder kann mitsingen.“ Und ist eingeladen, sich zum Workshop mit Darius Rossol von Freitag bis Sonntag, 8. bis 10. Juli, anzumelden.

„Man muss nicht einmal Noten können“, betont Elke Maar. Workshopleiter Darius Rossol, Sänger und Pianist aus Köln, habe eine Methode entwickelt, mit den Teilnehmern Songs in wenigen Stunden ohne Druck einzustudieren. „Wir haben es ja bereits drei Mal erlebt und waren immer begeistert“, sagt die Chorleiterin.

Das Besondere an dem Workshop diesmal ist ein Gospelfest auf dem neugestalteten Areal am Frankenwaldsee, mit Tribüne aus Granitquadern und Blick aufs Wasser und ins Grüne. Elke Maar dankt dem Lichtenberger Bürgermeister Kristan von Waldenfels, der dieses Projekt unterstützt. „Unsere neue Veranstaltungsfläche inmitten von Natur wird mit diesem Gospelkonzert unwahrscheinlich bereichert“, freut sich der Lichtenberger Bürgermeister. Die Chorleiterin ergänzt: „Wir haben Sommer, und da gehört ein Open-Air dazu.“ Bei schlechtem Wetter werde das Konzert in die Nailaer Stadtkirche verlegt.

Zudem umrahmt der Workshopchor mit Darius Rossol den Festgottesdienst am Nailaer Wiesenfestsonntag im Festzelt; hier kann er also ein zweites Mal gehört werden. Die Chorleiterin freut sich, dass die Städte Lichtenberg und Naila zusammenarbeiten. Elke Maar schwärmt von der besonderen Atmosphäre am Frankenwaldsee, in der sich „Gottes Nähe spüren lässt“.

Der Sommerworkshop startet am Freitag, 8. Juli, von 16 bis 21.30 – mit einer Stunde Pause – im Bonhoefferhaus. Am Samstag geht es direkt am Frankenwaldsee weiter. „Wir werden vormittags aufbauen und von 14 bis 16 Uhr proben. Die restliche Zeit am See kann mit Baden, Stand-up-Paddling, Chillen, Beach-Volleyball oder Basketball verbracht werden. In den zwei Stunden bis zum Konzertbeginn um 18 Uhr können schon die Familien und Partner der Workshopteilnehmer dazukommen.“

Überhaupt, betont Maar, solle das Konzert in lockerer Atmosphäre stattfinden. Platz gibt es auf den Granitquadern der Tribüne oder auf der Liegewiese, „das kann jeder selbst wählen“.

Gesang, E-Piano, E-Gitarre und Schlagzeug werden auf dem Areal zu hören sein. „Einfach vorbeikommen – oder noch besser: gleich am Freitag beim Workshop mitmachen“, motiviert Elke Maar. Im großen Chor seien ja schließlich keine Solo-Künste gefragt. „Man kann sich einfach von der Lust am Singen, der Fröhlichkeit der Gospelsongs anstecken lassen. Wir wollen nach der langen Zeit in der Versenkung wieder gemeinsam Gott loben.“ Mit der Teilnahme am Workshop entstehe keinerlei Verpflichtung. „Auch Sängerinnen und Sänger aus anderen Chören sind herzlich willkommen.“

Nach Deckung aller Unkosten wird der Erlös der befreundeten Gemeinde „Living Hope“ im ukrainischen Kirovograd gespendet wird. Pastor Nick versorgt dort tagtäglich mit seinem Team geflüchtete und traumatisierte Familien „mit Nahrungsmitteln, Kinderprogrammen, Gottesdiensten und Hoffnung“, erklärt die Chorleiterin.

• Anmeldung zum Workshop im Dekanat Naila unter der Telefonnummer 09282/ 5005 oder per E-Mail an dekanat.naila@elkb.de.

• Kostenbeitrag für Erwachsene 35 Euro für Jugendliche zehn Euro. Der Besuch des Konzerts ist kostenfrei, Spenden sind willkommen.

 

Bilder