Fenster auf, Beine ausschütteln, Schultern kreisen, Spaziergang auf der Stelle, verschiedene Rhythmen klatschen, mit geschlossenem Mund kauen, summen auf mom, mom, mom oder mba, mba, ba, ba, immer einen halben Ton höher. Nicht nur, weil Constanze Schweizer-Elser ein Fenster geöffnet hat, weht ein frischer Wind im ersten Stock des Selber Luther-Heims. Die Dekanatskantorin veranstaltet an diesem Samstag wieder einmal einen Gospel-Workshop. Für rund 20 Interessierte ist das Neuland. Ungefähr ebenso viele sind bereits alte Hasen. Sie kennen den Gospelgesang als Sängerin oder Sänger bei den Selber „Saint Andrew Singers“, die aus einem derartigen Workshop entstanden und nach der Stadtkirche Sankt Andreas benannt worden sind.