Schüler des Luisenburg-Gymnasiums gestalten einen Kalender. In unterschiedlichen Techniken widmen sich die Künstler dem Thema „Bewegung“. Manche Werke haben große Vorbilder.
Das August-Bild im Jahreskalender des Luisenburg-Gymnasiums Wunsiedel. Foto: Lugy
Auch in diesem Schuljahr präsentiert das Luisenburg-Gymnasium (Lugy) Wunsiedel pünktlich zur Weihnachtszeit seinen traditionellen Schulkalender. Unter dem Motto „Bewegung“ setzte sich jede Jahrgangsstufe auf individuelle Weise mit dem Thema auseinander.
Nach der Werbung weiterlesen
Die Werke entstanden unter der Leitung der Kunstlehrkräfte Hannah Gottsmann, Julia Werner und Holger Stöhr in unterschiedlichsten Techniken und Ausdrucksformen. Ergänzt werden die bildnerischen Arbeiten durch Gedichte, die im Deutschunterricht unter der Leitung von Jutta Nürnberger von Schülern verfasst wurden.
Kubismus als Titel
Den Auftakt des Kalenders bildet das Titelbild von Ronja Scherm, das das stürmische Wetter in kubistischer Bildsprache in Szene setzt. Im Januar zieht eine Maschine von Tessa Pánek die Blicke auf sich. Luis Gesell entführt die Betrachter im Februar auf eine fantasievolle Reise durch den Weltraum. Im März präsentiert Dorothea Nolda eine futuristische Figur, die das Spannungsfeld zwischen Technik und Menschsein erkundet.
Die Lugy- Schüler präsentieren den Kalender für 2026 Foto: Lugy
Unter dem Motto „Tanzen“ setzen Kim Nothaft in einer bildnerischen Arbeit und Miriam Thoma in poetischer Form ihre ganz eigenen Interpretationen von Freiheit um. Durch den Mai begleitet ein sportlicher Held von Sophie Ackermann. Den Juni widmen Ekaterina Volikova, Lina Zitterbart, Emily Zentgraf und Anna Manzuk der Darstellung sommerlicher Wasseroberflächen. Grazile Quallen bewegen sich im Juli durch die Tiefsee. Diese Arbeiten stammen von Jan Karger, Jule Kurt, Isabella Ostermann, Emma Roth, Caitlin Schulz, Ella Sticht und Luca Wagner aus der 5. Klasse.
Im August rückt Marie Förster das Gesicht einer Frau unter Wasser in den Mittelpunkt. Im September zeigt Melanie Heidenreich eine pulsierende Stadtlandschaft. Der Oktober widmet sich dem Fall der Blätter, den Jonas Ledermüller in Form einer fotografischen Inszenierung darstellt. Im November vermittelt Miray Karaca das Gefühl, durch den Wald zu gehen und dabei beobachtet zu werden. Den Abschluss des Kalenders bildet die Arbeit von Mia Kellner im Dezember, in der zerrinnende Uhren, inspiriert von der Bildsprache Salvador Dalís, den Fluss und die Dynamik der Zeit reflektieren.
Dank der Unterstützung der Sparkasse konnte das Projekt auf Eigenkostenbasis realisiert werden. „Wir sind stolz auf das große Engagement der Schülerinnen und Schüler“, heißt es in der Mitteilung des Lugy. Der Kalender kann im Sekretariat des Luisenburg-Gymnasiums zum Selbstkostenpreis erworben werden.