Wunsiedel - Keine Entwarnung für das Fichtelgebirge: Nach derzeitigem Stand dürfte die Region nach wie vor auf der Liste der als Standort für ein Atommüll-Endlager infrage kommenden Gebiete stehen. Davon geht der Leiter des Geoparks Böhmen-Bayern, Andreas Peterek, aus. Am 30. September trifft die Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) eine Vorauswahl. "Wenn wir in diesem Teilbericht noch zu finden sind, dann bedeutet das noch nicht, dass das Fichtelgebirge ein geeigneter Standort ist. Es heißt lediglich, dass die Datenlage einen Ausschluss der Region noch nicht ausreichend hergibt." Der Geologe ist sich daher sicher, dass die Region im weiteren Verlauf des Verfahrens als "nicht geeignet" ausscheiden wird.