Wunsiedel - "Wir haben schon überlegt, ob wir einen Schamanen engagieren, der für uns einen Regentanz aufführt." Es ist ein bitterer Scherz, den Harald Fischer da macht, Galgenhumor angesichts der Wetterlage, die erneut im Fichtelgebirge zu extremer Trockenheit führt. Der Kreisobmann des Bayerischen Bauernverbandes (BBV) blickt auf braune Wiesen und Felder mit notreifem Getreide. "Es wird heuer noch trockener als letztes Jahr", sagt er. "Der Regen ist schon viel früher ausgeblieben." Und ein zweites Problem nennt Thomas Lippert, Geschäftsführer des Bayerischen Bauernverbandes im Raum Wunsiedel und Hof im Gespräch mit der Frankenpost: "Die Landwirte mussten heuer oft ohne Futterreserven ins Jahr gehen, im Gegensatz zum Vorjahr."
Wunsiedel Das Futter für die Rinder wird knapp
Rainer Maier, Alexandra Hautmann 08.07.2019 - 18:20 Uhr