Wunsiedel Gingko-Baum erinnert an Goethes zweiten Besuch

Welcher Baum eignet sich besser als ein Ginkgo, um auf Goethes zweiten Besuch in Wunsiedel hinzuweisen? Ein mit rund 3,5 Metern Höhe stattliches Exemplar hatte German Schlaug in die Fichtelgebirgshalle bringen lassen.

Wunsiedel -Damit, so sagte der Bunte-Liste-Stadtrat soll auf Johann Wolfgang Goethes Besuch in Wunsiedel vor 200 Jahren erinnert werden. Jetzt gelte es, noch einen passenden Ort zu finden. "Die Geste ist für den gesamten Stadtrat offen, wir möchten sie nur angestoßen haben", sagte Schlaug. Bürgermeister Nicolas Lahovnik sicherte zu, einen guten Standort für den Gingko zu finden.

Die Stadt Wunsiedel wird auch für die Jahre 2021 bis 2028 einen Förderantrag für das Mehrgenerationenhaus stellen. "Das Mehrgenerationenhaus macht eine gute Arbeit", sagte Lahovnik. Es sei eine feste Größe im Leben und habe sein Angebot dem Bedarf der Bürger angepasst. Als Trägerin muss die Stadt eine jährliche Kofinanzierung in Höhe von 10 000 Euro leisten. Da das keine Pflichtaufgabe ist, fragte Michael Menkhoff, ob das finanzielle Engagement der Stadt nicht zur Gefahr werden könne. "Uns ist nichts derartiges bekannt", sagte Lahovnik.

Die Städtische Sing- und Musikschule erhöht den monatlichen Beitrag für das Projekt "Jedem Kind ein Instrument" (Jeki) von fünf auf acht Euro. Hintergrund ist, dass Jeki trotz hoher Nachfrage ein jährliches Defizit von 1750 Euro verursacht. "Wir haben uns genau überlegt, ob wir gerade in dem Bereich einen Beitrag erhöhen sollen", sagte der Bürgermeister. Der Mehraufwand von drei Euro sei leistbar, darüber hinaus gebe es die Möglichkeit, das Bildungspaket in Anspruch zu nehmen. "Wir wollen weiterhin jedem Kind den Zugang zur Welt der Musik ermöglichen", sagte Lahovnik.

Die Stadt Wunsiedel erweitert den Waldkindergarten am Biengartenweg um eine weitere Schutzhütte. Der Waldkindergarten II soll etwa 45 Metern östlich des bestehenden Waldkindergartens entstehen. Auf einer Fläche von neun mal sechs Metern entstehen ein Gruppenraum, ein Lagerraum und ein WC.

Keine Einwände hatte das Gremium gegen den Anbau von Kellerersatzräumen, einer Eingangsüberdachung, eines Balkons, einer Stahltreppe und gegen eine denkmalgerechte Sanierung des Mehrfamilienwohnhauses Maximilianstraße 37. G. P

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