Wunsiedel - Teurer als ursprünglich berechnet könnte der Stadt Wunsiedel der Bau des Brückenradweges durch das Ortsgebiet kommen. Wie Bürgermeister Karl-Willi Beck in der Stadtratssitzung am Donnerstagabend mitteilte, hat die Regierung von Oberfranken auf der Höhe der ehemaligen Porzellanfabrik Retsch eine Querungshilfe für Fahrradfahrer gefordert. Die Radler müssen an dieser Stelle die Straße wechseln, wenn sei stadtein- oder stadtauswärts weiterfahren wollen. Derzeit verläuft der Radweg noch durch Holenbrunn. Bis kommendes Jahr wird die geplante Trasse auf dem ehemaligen Bahndamm fertig sein. "An sich ist die Querungshilfe sinnvoll und auch von uns gewollt. Allerdings kommt die Ausführung, wie sie die Regierung verlangt, teuer." Um genau 113 000 Euro würden die Kosten für den Radwegebau steigen. Davon werden 65 Prozent gefördert.