Weißenstadt – Das Ende für viele Firmen in Deutschland befürchtet Franz Leupoldt, der Inhaber des Vollkornbrotherstellers Pema in Weißenstadt, „wenn die Erbschaftssteuer so kommt, wie sie momentan diskutiert wird“. Auch die Firma Pema würde dann nicht mehr am Standort Weißenstadt investieren, sondern einen neuen Betrieb in Österreich oder der Schweiz bauen, wo es keine Erbschaftsteuer gibt, sagte der Pema-Chef bei einer Gesprächsrunde mit SPD-Politikern aus der Region. Franz Leupoldt und Dr. Laura Krainz-Leupoldt hatten Bundestagsabgeordnete Petra Ernstberger, Jörg Mielentz (Landtagskandidat aus dem Wahlkreis Hof) und Weißenstadts Bürgermeister Frank Dreyer in ihren Betrieb eingeladen, um über die derzeit heftig diskutierte Reform der Erbschaftsteuer zu diskutieren. In der aktuellen politischen Debatte betrifft ein Hauptstreitpunkt das Vererben von Betrieben. Für eine Begünstigung bei der Erbschaftssteuer müssten Firmenerben den Betrieb mindestens 15 Jahre lang weiter führen.