Wunsiedel - Heute lächelt niemand mehr über die SWW. Das war in den Jahren 2001/2002 noch anders. Damals haben sich die Wunsiedler Stadtwerke auf einen radikal neuen Weg, den Wunsiedler Weg, begeben. „Fotovoltaik war damals alles andere als ein Mainstream-Thema. Von Wasserstoff war überhaupt noch nicht die Rede“, sagt SWW-Geschäftsführer Marco Krasser. Dennoch hätten seine Mitarbeiter ihm vertraut. Und so ist aus den Stadtwerken ein kleiner Konzern gewachsen, der mittlerweile bundes-, ja europaweit bekannt ist und parallel an 20 Forschungsvorhaben mit Universitäten und Instituten aus ganz Deutschland beteiligt ist. Auch der Umsatz hat sich in dieser Zeit vervielfacht, von zehn Millionen D-Mark 2001 auf heute rund 80 Millionen Euro über die ganze Gruppe verteilt.