Eigentlich hat Markus Ferber ein eher sonniges Gemüt. Zwei Mal im Jahr brauen sich über dem Europaparlamentarier aber dunkle Wolken zusammen. Dann ist es wieder an der Zeit, an den Uhren zu drehen. „Die Zeitumstellung muss ein für alle Mal abgeschafft werden“, poltert der gebürtige Augsburger und in solchen Momenten klingt sogar sein sympathischer schwäbisch-bayrischer Zungenschlag nicht mehr freundlich. Seit 1994 sitzt der CSU-Mann im Europaparlament und ungefähr ebenso lange währt sein Kampf gegen eine Regelung, die in Deutschland die Menschen seit 1980 regelmäßig umtreibt. Auch an diesem Wochenende ist es wieder soweit: um drei Uhr morgens werden die Uhren um eine Stunde von der Sommerzeit auf die mitteleuropäische Zeit zurückgestellt. Dann ist es morgens wieder früher hell und dafür nachmittags eher dunkel.