Zell Große Freude beim Wiesenfest

Helmut Engel

„Wir feiern unsere Heimat und das Fleckchen Erde, wo wir zu Hause sind und uns wohlfühlen; oder vielleicht auch immer wieder gerne hierher zurückkommen“: So hat dritter Bürgermeister Georg Bergmann das Zeller Wiesenfest eröffnet – seine Amtskollegen mussten krank das Bett hüten. Die Zeller Vereine, Kindergärten und Schulen glänzten mit einem bunten Festumzug, und die Menschen feiern das ganze Wochenende lang ausgelassen. Montag geht’s weiter.

- Strahlend blauer Himmel, freudestrahlende Gesichter der Festzügler und Zuschauer und natürlich die erwartungsvollen Kinderaugen ließen erkennen, wie sich alle auf das Zeller Wiesenfest, das nach vier Jahren endlich mal wieder stattfinden konnte, gefreut hatten. Wie in Münchberg, so war es auch dem Zeller Bürgermeister Horst Penzel nicht vergönnt, am Fest teilzunehmen. Er musste mit einer Sommergrippe das Bett hüten und seine Stellvertreterin Monika Jakob durfte wegen Corona das Haus nicht verlassen. So musste dritter Bürgermeister Georg Bergmann schon am Samstagabend die Verantwortung übernehmen und den Bieranstich, wie gelernt, vollziehen. Am Wiesenfestsonntag konnte er dann nach dem schmucken Festzug, an dem sich die Kindergärten, die Schule, die Vereine und natürlich auch viele Ehrengäste beteiligten, auf dem wohl am idyllischsten Festplatz der Region die Festgäste aus nah und fern bei perfektem Wiesenfestwetter willkommen heißen.

Bergmann erinnerte an die lange Tradition der Wiesenfeste in Zell, die sich aus bescheidenen Anfängen unter freien Himmel zu stattlichen Veranstaltungen gemausert hätten – und die auf dem „Haaberch“ einen gebührenden Platz gefunden hätten. „Wir feiern unsere Heimat und das Fleckchen Erde, wo wir zu Hause sind und uns wohlfühlen; oder vielleicht auch immer wieder gerne hierher zurückkommen.“ Mit dem Fest wolle man auch den Kindern schöne Erinnerungen an ihre Heimat schaffen: „Erinnert man sich doch so gerne an seine Kindheit“.

Bergmann dankte den Erzieherinnen des Kindergartens, der Schulleiterin mit ihrem Lehrerkollegium und Elternbeirat, dem Bauhof und der Gemeindeverwaltung für die Vorbereitung des Festes sowie den Vereinen, welche die Versorgung der Gäste übernommen haben.

Bereits am Freitagabend hatte Hochstimmung auf dem Haidberg mit „Pop nach 8“ geherrscht, und auch Samstagnacht war Halli-Galli mit der Kapelle „Tollhaus“ angesagt.

Am Montag beginnt der Festzug um 14 Uhr, nach Eintreffen am Festplatz beginnen die Spiele der Schulkinder. Um 20.30 Uhr findet der Wiesenfestauszug statt, und um 21 Uhr endet das Fest mit der Abschlussfeier am Marktplatz.

 

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