Zeugen hören lauten Krach Große Suchaktion im Wald bei Issigau-Kemlas

Sandra Hüttner

Die Polizei befürchtete, dass ein Kleinflugzeug abgestürzt sein könnte. Nun ist die Alarmierung aufgelöst.

Issigau - Bei Issigau im Landkreis Hof ist von 12.45 bis 14.15 Uhr eine großer Suchaktion gelaufen. Es gab Hinweise von Thüringer Seite auf einen „lauten Knall“, der einem „Absturzgeräusch“ geähnelt habe. Das Alarmstichwort lautete dann auch „Absturz eines Kleinflugzeuges“. Eine ganze Armada an Rettungsfahrzeugen verschiedener Hilfsorganisationen setzte sich daraufhin in Bewegung. Das Anwesen von Bürgermeister Dieter Gemeinhardt im Issigauer Ortsteil Kemlas diente als Bereitstellungsraum, wo die zahlreichen Einsatzfahrzeuge Platz fanden, um gegebenenfalls schnellstmöglich zum Hilfseinsatz fahren zu können.

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Neben den Feuerwehren Naila, Bad Steben, Berg, Issigau, Kemlas, Reitzenstein, Bobengrün, Gottsmannsgrün, Lichtenberg, Marxgrün und Bruck waren Kreisbrandrat Reiner Hoffmann, Kreisbrandinspektor Rolf Hornfischer, einige Kreisbrandmeister, die Unterstützungsgruppe Örtliche Einsatzleitung (UG ÖEL), der Fachberater vom THW-Ortsverband Naila, Benjamin Schmidt, der Helfer vor Ort aus Berg, das BRK mit Einsatzleiter Thomas Klich sowie die Polizei vor Ort.

Ein ähnliches Aufgebot hatte sich auch in Blankenstein auf Thüringer Seite positioniert, da keine genaue Ortsangabe vorlag. Ein Such- und Rettungsdienstes der Bundeswehr (SARSearch and Rescue), der im thüringischen Gera gestartet war, flog die Umgebung ab.

„Laut Flugüberwachung gibt es keine Meldungen über ein vermisstes Flugzeug“, informierte Kreisbrandrat Reiner Hoffmann. Der Plan, dass ein Ortskundiger auf bayerischer Seite in den Hubschrauber zusteigt, wurde fallengelassen, die Suche dann mehr ins Thüringische verlagert. Um 14.12 Uhr teilte der stellvertretende Leiter der Polizeiinspektion Naila, Wolfgang Manig, vor Ort mit, dass kein konkreter Hinweis vorliege, es auch keinen Ansatzpunkt für eine konkrete Suche gebe und man den Bereitstellungsraum auflösen könne. „Sollten noch konkrete Informationen eingehen, erfolgt eine erneute Alarmierung.“

 

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