Das Ende beginnt wieder mit einer Unschärfe, wie so häufig im Leben von Agron V., der eigentlich anders heißt. Insofern ist der Eindruck schon richtig, dass man sich am achten Verhandlungstag dieses Steuerprozesses wieder am Anfang wähnt, als der Angeklagte zum Schlusswort ansetzt und selbstgefällig referiert, obwohl ihm sein Anwalt Hilmar Lampert wie zu Beginn des Prozesses dezent rät, endlich den Mund zu halten. Aber auch nach Wochen hat es Agron V. irgendwie immer noch nicht kapiert, dass Deutschland nicht der Kosovo ist, dass es Gesetzte gibt und Regeln und nicht nur das gesprochene Wort gilt, wie er es gerne hätte. Zu mehr Sorgfalt hatte ihm bereits in den vergangenen Jahren sein früherer Steuerberater geraten, der sich den Spezialfall von Beginn an selbst anschaute, weil er das Chaos seinen Mitarbeitern nicht antun wollte, wie er sagte. Seit 2019 geht das so.
Zoff mit Finanzamt Steuer-Schlamperer muss Arbeitsstunden leisten
Sören Göpel-Schulze 28.03.2025 - 20:00 Uhr