Wegen mehrerer Großbaustellen im bayerischen Schienennetz müssen sich Fahrgäste in den kommenden beiden Jahren auf größere Unannehmlichkeiten einstellen. Die jeweils fast ganzjährigen Streckensperrungen zwischen Nürnberg, Regensburg und Passau sowie zwischen München und Salzburg werden viele Kapazitäten für Ersatzverkehre mit Bussen (SEV) binden, die dann möglicherweise in der Fläche fehlen. Zudem werden die Ersatzverkehre sowie die aus den Sperrungen resultierenden Mindererlöse und weiteren Kosten dazu führen, dass ohne „frisches Geld“ Mittel in dreistelliger Millionenhöhe für den Betrieb des Schienennahverkehrs in Bayern fehlen werden. Das wurde bei einem Fachgespräch im Verkehrsausschuss des Landtags deutlich.
Zu wenig Ersatzbusse Stresstest für Bahnfahrer zu erwarten
Jürgen Umlauft 19.02.2025 - 16:00 Uhr