Fast überall in Europa schießen die Staatsschulden in die Höhe, nicht zuletzt wegen Putins Kriegstreiberei und Trumps irrwitziger Zollpolitik. Dass sich Bayern erneut gegen diesen Trend stemmt, ist bemerkenswert. Die Staatsregierung darf sich darauf ruhig etwas einbilden. Mit dem neuen Doppelhaushalt ist sie trotzdem in der neuen Zeit angekommen. Die fetten Jahre sind vorbei, der bislang so spendable Ministerpräsident kann nicht mehr mit einer Gießkanne voller Wohltaten durchs Land ziehen. Die neue Devise lautet: Prioritäten setzen.